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Exponat des Monats
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Orientiert an historischen Ereignissen stellt Ihnen die Stiftung an dieser Stelle Monat für Monat in der Rubrik "Exponat des Monats" ein ausgewähltes Dokument, Foto oder Sammlungsstück des Hauses vor. Juli 2010 Im Sommer 1950 verbringt Bundeskanzler Konrad Adenauer einen "verordneten Erholungsurlaub" auf dem Bürgenstock in der Schweiz. Die junge Reporterin Herta Klier-Gumprecht war mit ihrer Leica dabei ... Zum Exponat ... Juni 2010 Ein ehrenvolles Geschenk: Adenauer erhält eine Nachbildung des Werler Gnadenbildes. Zum Exponat ... Mai 2010 60 Jahre Schuman-Plan: Vor 60 Jahren legte der französische Außenminister Robert Schuman mit einem revolutionären Plan den Grundstein für das heutige Europa ... Zum Exponat ... April 2010 Als Konrad Adenauer am 19. April 1967 hoch über dem Rhein in seinem Rhöndorfer Wohnhaus verstarb, geschah das im privaten Kreis, war er umgeben von seinen Kindern und engsten Familienangehörigen. Dennoch vollzog sich sein Tod als öffentliches Ereignis, sein Sterben als Medienspektakel, das bisweilen bizarre Blüten trieb. Dies zeigt eine Pressedokumentation anlässlich des Todes Konrad Adenauers am 19. April 1967... Zum Exponat... März 2010 Eine Fotografie zeigt das erste Treffen zwischen Konrad Adenauer und David Ben Gurion am 14. März 1960 im New Yorker Hotel Waldorf Astoria. „Wegweisend", „eine historische Zusammenkunft" – diese Worte werden verwendet, wenn heute über die erste Begegnung zwischen Konrad Adenauer und David Ben Gurion am 14. März 1960 berichtet wird. Zum Exponat... Februar 2010 Zwei Schreiben des FDP-Vorsitzenden Thomas Dehler an Konrad Adenauer vom 29. November 1955 zeigen beispielhaft, wie sich politische Differenzen und persönliche Rivalitäten zu einer explosiven Mischung verbinden und von einer Koalitionskrise zu einem Koalitionsbruch führen konnten ... Zum Exponat ... Januar 2010 Der "deutsch-französische Tag", der alljährlich am 22. Januar an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags vom 22. Januar 1963 erinnert, gibt Anlass, ein Exponat im Adenauerhaus vorzustellen, das von Konrad Adenauer, Charles de Gaulle und der deutsch-französischen Aussöhnung erzählt ... Zum Exponat ... Dezember 2009 Unter den 35 Akten mit Weihnachtsglückwünschen im Archiv der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus befinden sich zwei Schüler-Schreiben aus Köln. Einer dieser Schüler war Konrad Adenauer, ein Enkel des Bundeskanzlers, heute Notar in Köln ... Zum Exponat... November 2009 Bundespräsident Theodor Heuss, Bundeskanzler Konrad Adenauer und "Das Lied der Deutschen" oder wie die Bundesrepublik Deutschland zu ihrer Hymne kam... Zum Exponat... Oktober 2009 Adenauer und der Wein: Wein oder Utensilien rund um den Wein waren beliebte Geschenkartikel an Adenauer. Zudem sollte Adenauers Weinkeller ihm und seinen Familienangehörigen einmal das Leben retten. Darüber hinaus nutzte der Bundeskanzler seine besten Weine auch gerne als „taktische Waffe“ in der Gesprächsführung, um eine Diskussion in seinem Sinne zu entscheiden. Ein prominentes Exponat aus dem Nachlaß Konrad Adenauers zum Thema Wein ist ein silberner Flaschenhalter... Zum Exponat... September 2009 Vor 60 Jahren, am 15. September 1949, wurde Konrad Adenauer im Alter von 73 Jahren zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Nach seiner Wahl erhielt Adenauer – abgesehen von den Gratulationen anderer Politiker und Staatsmänner – zahlreiche Glückwunschschreiben aus den unterschiedlichsten Kreisen der Bevölkerung - so von der Königswinterer Fährgesellschaft oder auch von einem ehemaligen Schulkameraden. Zum Exponat... August 2009 Gedicht „Zum 21ten Juni 1903, dem Jahrestage unserer Verlobung“ von Emma Weyer an Konrad Adenauer: Im Frühsommer 1902 unternahm Konrad Adenauer mit dem „Kölner Juristenklub“ einen Ausflug zum Rolandsbogen. Als sich die Gesellschaft nach dem Picknick über die Wiese verstreute, machte seiner späteren Ehefrau, Emma Weyer, einen Verlobungsantrag. Wenn sich Adenauer in diesen Jahren außerhalb Kölns aufhielt, gab es einen täglichen Briefwechsel zwischen den künftigen Brautleuten. Im Juni 1903 verweilte er bei seinem Bruder Hans in Fritzdorf. Zum ersten Jahrestag der Verlobung schickte ihm Emma ein eigens hierfür entworfenes „Jubiläumsgedicht“. Zum Exponat... Juli 2009 Der Nachlaß des ersten Bundeskanzlers birgt neben Akten und Fotografien auch viele wertvolle Objekte. Ein außergewöhnliches Geschenk erhielt Konrad Adenauer am 29. Juli 1959. Der Kalender hält kurz und knapp folgenden Termin fest: „12 Uhr 45 Jordanische Delegation (7 Herren), Dr. Weiss (AA)“. Die Darstellung des „Letzten Abendmahls“ nach dem Gemälde von Leonardo da Vinci ist aus kostbarem Perlmutt gefertigt. Die Intarsienarbeit weckt im Betrachter ein Gefühl von Dreidimensionalität. Die außergewöhnliche Größe des Exponates von 55 cm Höhe beweist die Tradition der jordanischen Handwerkskunst – die Perlmuttschnitzerei. Zum Exponat... Juni 2009 Unter der Vielzahl zum Teil kurioser Erfindungen Adenauers findet sich eine, deren Patentierung dem damaligen Oberbürgermeister a. D. außerordentlich am Herzen lag. Trotz tragischer Rahmenumstände amüsiert die Geschichte der „Gießkanne mit Brausekopf“. Der Briefwechsel mit dem Reichspatentamt über die Jahre 1940–43 blieb erhalten und erlaubt Einsicht über Erfindung und Erfinder. Zum Exponat... Mai 2009 Konrad Adenauer erhält im August 1949 in seiner Funktion als Präsident des Parlamentarischen Rates eine Ehrenausgabe des Grundgesetzes. Die kunstvoll gestaltete Widmungsseite zeigt die Unterschriften der Fraktionsvorsitzenden: Anton Pfeiffer für die CDU/CSU, Carlo Schmid für die SPD, Hermann Schäfer für die FPD, Hans-Christoph Seebohm für die DP und Helene Wessel für das Zentrum. Zum Exponat... April 2009 Am 8. April 1959 tritt Konrad Adenauer seinen Urlaub in Cadenabbia am Comer See an. Im politischen Bonn lässt der Kanzler eine aufgeregte Atmosphäre zurück. Tags zuvor hat er die Sensation perfekt gemacht und seine Kandidatur für die Nachfolge von Theodor Heuss als Bundespräsident angekündigt. Das Schreiben des Bundeskanzlers an den Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika, John Foster Dulles (Washington) vom 10. April 1959, reiht sich als aussagekräftiges Dokument in den beispiellosen Kandidatenpoker um das Amt des Bundespräsidenten ein. Zum Exponat... März 2009 Ein gefälschtes Wahlergebnis zu Gunsten der NSDAP, Vertreibung aus dem Rathaus, Flucht nach Berlin und Absetzung als Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Köln - diese folgenschweren Ereignisse kennzeichnet Adenauer in seinem Kalender mit einem einfachen, aber symbolträchtigen Kreuz. Der Taschenkalender ist zu besichtigen in der Dauerausstellung des Adenauerhauses im Abschnitt "Leben in der nationalsozialistischen Diktaktur". Zum Exponat ... |
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