Adenauer in der Zeit des Nationalsozialismus
Termin: Sonntag, 22. März 2009, 11.30-13.00 Uhr, Ort: Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Ausstellungsgebäude, Konrad-Adenauer-Straße 8c, 53604 Bad Honnef-Rhöndorf. Der Eintritt ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine Anmeldung unter Tel. 02224/921-234 oder unter besucherdienst@adenauerhaus.de erbeten.

Nach Hitlers „Machtergreifung“ 1933 hatte der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer seine Heimatstadt fluchtartig verlassen müssen. Mit einem schlichten Kreuz im Tageskalender am 12./13. März 1933 („Exponat des Monats März“
) kennzeichnet Adenauer dieses – nicht nur für ihn – folgenschwere Ereignis. Das gefälschte Wahlergebnis der NSDAP, die Flucht nach Berlin und die Absetzung als langjähriger Kölner Oberbürgermeister markieren für Konrad Adenauer den Beginn der 12-jährigen nationalsozialistischen Diktatur.
Die nun folgende Odyssee führte ihn von Maria Laach über Potsdam und Unkel bis an den Rhöndorfer Zennigsweg, wo er nach Jahren der Unstetigkeit schließlich zur Ruhe zu kommen schien. Dies sollte jedoch nicht von Dauer sein: Nach dem 20. Juli 1944 als vermeintlicher Mitverschwörer verhaftet, wurde Adenauer von der Gestapo gefangen genommen und in seiner alten Heimatstadt Köln festgehalten.
Holger Löttel führt interessierte Besucher zum Thema „Adenauer in der Zeit des Nationalsozialismus“ am Sonntag, 22. März 2009 um 11.30 Uhr durch Ausstellung und Wohnhaus und beleuchtet das dramatische Kapitel der Adenauerschen Biographie.
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