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Als Forum für Zeitgeschichte und aktuelle Fragen lädt das Adenauerhaus im Rahmen seiner Europawochen am Sonntag, 5. Juli 2009 um 11.00 Uhr zu der Themenführung mit Vortrag „Traum – Hoffnung – Notwendigkeit. Adenauer und Europa“ durch Ausstellung und Wohnhaus mit Marcel Moll ein. Der Eintritt ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wird um Anmeldung unter Tel. 02224/921-234 oder besucherdienst@adenauerhaus.de gebeten.
„Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.“ Mit dieser Aussage wollte Konrad Adenauer zum Ausdruck bringen, dass die europäische Einigung unentbehrlich ist, um dauerhaft Frieden, Freiheit und Wohlstand zu sichern. Gemeinsam mit Alcide de Gasperi, Jean Monnet und Robert Schuman hat er 1951 mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl den Grundstein für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gelegt. Längst ist daraus eine politische Union geworden, die die Völker verbindet. Seit 1979 das Europäische Parlament erstmalig direkt von der Bevölkerung gewählt wurde, kommt dieser einigende Gedanke noch stärken zum tragen, was die Wanderausstellung „Erste Direktwahl zum Europäischen Parlament“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, die vom 04. Juni bis zum 24. Juli im Adenauerhaus in Bad Honnef/Rhöndorf zu sehen sein wird, veranschaulicht. |
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