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Mit dem Amtsantritt Charles de Gaulles beginnt 1958 eine neue Phase in den deutsch-französischen Beziehungen. Der General, der 1944 als Befreier Frankreichs gefeiert worden war, besitzt wie kein anderer die moralische Autorität, eine Aussöhnung mit dem deutschen Nachbarn voranzutreiben und durchzusetzen. Damit kommt er Adenauers Politik der Versöhnung mit dem einstigen "Erbfeind" entgegen. Zu einer ersten Begegnung der beiden Staatsmänner kommt es auf de Gaulles Landsitz in Colombey-les-deux-Eglises im September 1958. Im Gegenzug ist de Gaulle 1961 und 1962 in privater Atmosphäre in Rhöndorf zu Gast. Am 22. Januar 1963 unterzeichnen die beiden Politiker in Paris den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit, der die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich besiegelt und die bilateralen Beziehungen auf eine völlig neue Grundlage stellt. Die Folge der damals vereinbarten regelmäßigen Regierungstreffen ist bis heute ungebrochen. Was Adenauer und de Gaulle politisch wie auch menschlich verband und was sie trennte, wird Gegenstand dieser Themenführung sein. Christiane Weidenfeld begleitet die Besucher dazu durch Ausstellung, Garten und Wohnhaus des ersten Bundeskanzlers. Um vorherige Anmeldung unter 02224/921-234 oder besucherdienst@adenauerhaus.de wird gebeten. |
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