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Man kennt Adenauer als bedeutenden Politiker und Staatsmann. Den wenigsten ist er dagegen als Erfinder vertraut. Zum Patent gebracht haben es schließlich auch nur zwei Schöpfungen. In der Notzeit des Ersten Weltkriegs war Adenauer als Erster Beigeordneter der Stadt Köln zuständig für die Lebensmittelversorgung und hatte ein „Schrotbrot“ aus gedörrtem Maismehl und eine „Sojawurst“ entwickelt. Nach der Entlassung aus dem Amt als Kölner Oberbürgermeister 1933 versuchte sich Adenauer abermals an Erfindungen. Der große Durchbruch blieb jedoch aus. Entweder waren vermeintliche Neuheiten – wie etwa das „Stopfei mit Beleuchtung“ – in ähnlicher Form bereits patentiert worden, oder die Idee erwies sich als nicht durchführbar oder zu riskant – so beim „elektrischen Insektentöter“. Gabriele Grupe führt interessierte Besucher auf den Spuren des Tüftlers Konrad Adenauer am Sonntag, 25. Oktober 2009 um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr durch Ausstellung und Wohnhaus Konrad Adenauers in Bad Honnef/Rhöndorf in der Konrad-Adenauer-Straße 8c. Der Eintritt ist frei; da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine Anmeldung unter Tel. 02224/921-234 oder unter besucherdienst@adenauerhaus.de erbeten. |
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