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Das Hitler-Attentat von Johann Georg Elser
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| Mit Ausnahme des 20. Juli 1944 hat kein Anschlag auf Adolf Hitler sein Ziel so knapp verfehlt wie das Attentat, das der Schreiner Georg Elser am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller verübte. Hätte der Diktator die Veranstaltung verfrüht verlassen, wäre er der verheerenden Bombenexplosion mit Sicherheit zum Opfer gefallen. Wer war aber dieser Georg Elser? Ein „Kunsthandwerker“ vom Bodensee, ein schwäbischer Wanderarbeiter, der als Einzeltäter ohne Verbindung zu anderen Widerstandsgruppen operierte. Bis zuletzt war das Regime nicht bereit, diese Tatsache zu akzeptieren. So sollte Elser nach dem „Endsieg“ der Prozess als Marionette ausländischer Geheimdienste gemacht werden. 1945, kurz vor Kriegsende, wurde er auf Befehl von höchster Stelle im KZ Dachau ermordet. Die Skepsis gegenüber Elsers Alleintäterschaft saß tief. Selbst nach Gründung der Bundesrepublik hat es lange gedauert, bis sie allgemein anerkannt und seine Bedeutung für den Widerstand gewürdigt wurde. Der Vortrag von Dr. Holger Löttel am Sonntag, 08. November 2009 im Adenauerhaus in Bad Honnef/Rhöndorf in der Reihe "Zum Tag" um 11.30 Uhr zeichnet Johann Georg Elsers Lebensweg nach und legt die Motive frei, die ihn zu seiner Tat bewegten. Neunzig Jahre nach der Explosion im Bürgerbräukeller ist es den Historikern nun möglich, jenseits aller Verzerrungen den Menschen hinter dem Attentäter sichtbar werden zu lassen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine Anmeldung unter Tel. 02224/921-234 bzw. unter besucherdienst@adenauerhaus.de erbeten. |
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