Stiftung

Am 19. April 1967 verstarb Konrad Adenauer in seinem Rhöndorfer Wohnhaus. Bald schon wurde in der Öffentlichkeit der Wunsch geäußert, Adenauers Privathaus als Gedenkstätte zu erhalten. Seine sieben Töchter und Söhne verschlossen sich dieser Bitte nicht und schenkten im Dezember 1967 Haus und Garten der Bundesrepublik Deutschland. Im Gegenzug verpflichtete sich der Bund, eine Stiftung einzurichten, um das Andenken an Konrad Adenauer zu wahren. Seit November 1978 besteht die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus als selbständige, bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Zunächst dem Bundesministerium des Inneren unterstellt, ist sie seit 1998 Teil des Geschäftsbereichs der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Von dort erhält die Stiftung einen jährlichen Haushalt von rund 1,1 Millionen Euro.

Die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus erinnert an den Politiker, ersten Bundeskanzler, Staatsmann und großen Europäer Konrad Adenauer. Sie

  • unterhält eine Dauerausstellung,
  • leistet historisch-politische Bildungsarbeit,
  • pflegt in einem Archiv den Nachlass Konrad Adenauers und macht ihn zugänglich,
  • erschließt ihn durch ihre Editionen und
  • liefert mit ihren Tagungen und Publikationen einen wichtigen Forschungsbeitrag zur jüngeren deutschen Geschichte.

Die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus ist keine Förderstiftung, sondern eine operative Stiftung. Projekte Dritter können daher nicht durch Zuschüsse, Stipendien oder sonstige Fördergelder unterstützt werden.

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